Die Stadt Bad Sachsa und ihr Grün

Es wird schon eine Menge gemacht, um das Stadtbild zu verschönern und insbesondere das Prädikat "Heilklimatischer Kurort" zu erhalten


Eine Baumlücke wird im Auftrage der Stadt Bad Sachsa durch die Gartenbaufirma Bosse gefüllt...

(30.11.2021, 3 Fotos: R. Boehm)

... eine Nachbarin findet sich umgehend für die Pflege.



Unsere Stadt Bad Sachsa bekämpft Hitze und damit verbundene Trockenheit mit Wassersäcken, jeder Baum soll gerettet werden: hier in der Marktstraße bei nachgepflanzten jungen Bäumen.
(08.06.2023 aktualisiert 9.00 Uhr,  Harzkurier)

Aber es mangelt mittlerweile an Stadtgrün u.a. in der

Bahnhofstraße, Pfaffenwiese, Ringstraße und am Uffeplatz
(und demnächst am Forstmeister Baer-Platz?)

(23. Oktober 2023 auf Facebook, Foto: Ralf Legler.
Bearbeitung: Ralph Boehm)

und auch anderswo!

Erinnern Sie sich noch an Bäume in der Schützenstraße ??
(Winter 1940/1941, Foto: Herbert Lemmer)

(23. Oktober 2023 auf Facebook, Foto: Ralf Legler.
Bearbeitung: Ralph Boehm)

Das Salztal in den 1950er Jahren
mit Vorwärmbecken

(1950er, Foto: Slg. R. Boehm)

Klimawandel im Harz
Klimawandel: Müssen in Bad Sachsa Parkplätze Bäumen weichen?
30.11.2023, 07:45 Uhr • Lesezeit: 2 Minuten
Von Thorsten Berthold
  

Bad Sachsa. Um die Innenstadt von Bad Sachsa künftig abzukühlen, könnte beispielsweise bei Supermärkten diese rechtliche Forderung greifen. 

Stadtbäume sind „Alleskönner“: Sie speichern Kohlendioxid, liefern Sauerstoff, kühlen und reinigen die Luft, spenden Schatten an heißen Tagen, dämpfen Umgebungslärm, beherbergen Tiere. Und seitens des Forstamtes in Bad Sachsa will man die Anzahl der Bäume in der Uffestadt deutlich erhöhen - und das auf ganz einfache Art und Weise: Grundstücksbesitzer sollen dem nachkommen, was Grundlage der jeweiligen Baugenehmigung war. Darum geht es. 

Problem in Bad Sachsa: Zu viel Hitze-Hotspots, zu wenig Bäume in der Innenstadt 

Bad Sachsa hat noch ein angenehmes Klima. Durch die Täler kommt gerade im Sommer kalte Luft in die Stadt“, erklärt Stadtförster Ulrich Bosse. Doch gerade in der Kernstadt gebe es so einige Hitze-Hotspots im Sommer. Er nennt dabei Bereiche wie die Parkplätze von Supermärkten und Geschäften, aber auch eigene städtische Bereiche wie den Uffeplatz. Überall dort, so betont Bosse, müsste nicht nur blanker Asphalt sein, sondern auch Bäume stehen. „Oftmals waren dort auch welche, sie sind nur im Laufe der Jahre verschwunden.“ 

Ein Zustand, der nicht sein dürfe, genauer gesagt sogar rechtswidrig sei, wie der Stadtförster erklärt. Die Grundlage für seine Auffassung bietet die Baugenehmigung bei den jeweiligen Grundstücken. Dort sei, so habe er gemerkt, entweder vermerkt, dass neue Bäume gepflanzt werden beziehungsweise vorhandene erhalten werden müssten. Das Resultat sei jedoch ein anderes. Im Laufe der Zeit seien vorhandene Bäume stets verschwunden, reine Asphaltflächen entstanden. 

Wir werden das Gespräch mit den Eigentümern suchen und auch einen Kompromiss finden 

Bürgermeister Daniel Quade 

Mit der rechtlichen Grundlage im Rücken will die Stadtverwaltung nun aber nicht auf Konfrontationskurs mit den Bauherren gehen. „Wir müssen natürlich Interessen abwägen und auch schauen, was machbar ist. Aber alle müssen auch verstehen, wie wichtig diese Bäume für unser Stadtklima, das wir gern erhalten möchten, sind“, betont Ulrich Bosse.

Auch Bürgermeister Daniel Quade stimmt seinem Amtsleiter zu. „Wir werden das Gespräch mit den Eigentümern suchen und auch einen Kompromiss finden, der für alle Seiten akzeptabel ist“, gibt er sich zuversichtlich. 

An unseren Bürgern liegt es nicht! Quer durch alle Alters- und soziale Schichten:

Bürger spenden für unseren Stadtwald 

und pflanzen eigenhändig.
Hier werden Mammutbäume gesetzt.

(19.04.2022, Harz Kurier 8.00 Uhr aktualisert,
Foto Forstamt Bad Sachsa)

Privater Hotelbetreiber fällt wider besseren Wissens Laubbäume an der Uffe am 14.02.2019.

Vorab hatte der Bau- und Forstausschuß bei einer Begehung mit Vertretern des Hotels die Bäume rausgesucht, die wegen Gefahr für darunter parkende Autos beschnitten oder herausgenommen werden sollten.
Der Hotelbetreiber fällte anschließend ALLE Bäume, die gekennzeichneten und die nicht gekennzeichneten! 

(16.02.2019 auf Facebook, Foto: Ralf Engel)

Bereits 1988 gab es die ersten Warnschüsse

inform einer "Gelben Karte" inbezug auf die Reprädikatisierung:

Die Politik hat sich damals der Sache angenommen, indem 1) mehr Parkplätze -als bisher vorhanden- in 2) unmittelbarer Nähe zur Marktstraße (in der Ringstraße) in 3) konzentrierter Form geschaffen wurden mit dem Ziel, den "Parkplatz-Suchverkehr" zu vermeiden.
(Harz Kurier, 08. Juli 1993)
Mit Erfolg! 

...und was hat der Indianerhäuptling

„Seh-Quo-Yah“

mit Bad Sachsaer zu tun ???

Nun: "Ihren wissenschaftlichen Namen „Sequoiadendron giganteum“ verdanken die immergrünen Nadelbäume dem Indianerhäuptling „Seh-Quo-Yah“ . Ihm zu Ehren wurde die Bezeichnung 1847 offiziell in der Wissenschaft eingeführt."

 [Giganten der Bäume:
Atemberaubende Fotos von 3200 Jahre alten, riesigen Mammutbäumen - Unsere Natur (unsere-natur.net)


Das

Arboretum

-

Bad Sachsa und seine Bäume

Im Stadtpark, im Kurpark, in der ganzen Stadt verteilt und um sie herum verfügt unsere Stadt über eine phantastische Vielfalt mit Seltenheiten, die es in anderen Städten wohl so nicht noch mal gibt
Manche Stadt ist stolz auf DEN EINEN MAMMUTBAUM;
mehr als dreißig dieser hierzulande ansonsten seltenen Baumart sind bei uns allein im innerstädtischen Bereich zu finden
und vieles gilt es zu entdecken!
Bitte schicken Sie uns Ihre Fotos von seltenen und schönen Bäumen, von anderen Gehölzen und Pflanzen in Bad Sachsa
an [email protected]

Sequoiadendron giganteum

Von Amerika nach Bad Sachsa zum Pfaffenberg 33
(04.03.2022, Foto: Ralph Boehm)

Dr. Hugo Berger (1894-1975)

(1970 ca., Foto: Struttmann, Bad Sachsa,
aus Besitz Dr. Dr. Ingrid Nicoloff)


Dr. Berger schreibt über sich: 

"... In einer mehrmonatigen Studienreise 15 000 km kreuz und quer durch Kanada hatte ich wertvolle Unterlagen für mein Buch "Kanada heute" gesammelt, dessen dritte Auflage im Econ-Verlag zur Zeit vorbereitet wird. Auf der Rückseite über die Vereinigten Staaten besuchte ich in der Sierra Nevada landeinwärts von Tulare in 1 700 m Höhe einen Nationalpark  von echten Mammutbäumen (Sequoia gigantea oder Sequoiadendron giganteum.)
Unter dem ältesten Giganten, dem General Sherman-tree (an der Basis 11 Meter in drei Meter Höhe acht Meter Durchmesser, zwischen 80 bis 90 Meter noch, ca. 4 000 Jahre alt) lagen reife, steinharte Zapfen. Ich brachte sie mit nach Bad Sachsa, um Anbauversuche zu machen. Nach Fehlschlägen im Anfang gelang es, ca. 100 Jungbäume zu ziehen. In 100 oder 200 Jahren sollen Mammutbäume wie in Badenweiler  Zeugen für das günstige Klima am Südharz sein und dem Stadtbild Sachsas eine besondere Note verleihen.
Außer bei Stadtgärtner Müller bestand in der Stadtverwaltung für meinen Plan zunächst wenig Interesse. Der Rat und ein Teil der Bürgerschaft waren fasziniert von dem utopischen Plane der Bebauung des Pfaffenberges West - bis zur unerwarteten Pleite. (siehe: Pfaffenberg - Bädertouristik). Erst Stadtdirektor Schaub erkannte 1974, daß mit dem Anbau der Mammutbäume auf lange Sicht etwas zum Nutzen des Kurortes geschehen könnte, das nichts kostete. Bisher mußte ich wie ein Hausierer, der etwas zu verschenken hat, von einem Gartenbesitzer zum anderen ziehen. Die Abnehmer erhielten die Pflanzen gratis und eine ausführliche Anweisung für Pflanzung und Pflege dazu. Mehrere Sachsaer Gartenbesitzer waren am Anbau sehr interessiert und haben meinen Plan tatkräftig unterstützt.
So stehen jetzt 50 Mammutbäumchen in Sachsaer Gärten und im Kurpark. Einige sind schon 3 bis 4 Meter hoch und versprechen, Prachtexemplare zu werden. Die Auspflanzung an den endgültigen Standort gelingt allerdings nur, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind und das Setzen der 30 cm hohen Bäumchen mit der meterlangen Pfahlwurzel, die sich am Boden des Topfes tingelt, in eine Tiefe Grube mit allergrößter Sorgfalt vorgenommen wird. Ältere, größere Bäumchen wachsen sehr schwer an. Ein Verpflanzen vom ersten an einen anderen Standort führt mit größter Wahrscheinlichkeit zum Absterben oder zur späteren Verkrüppelung.
Dr. Berger"
(Leserbrief, Harz-Kurier, 19.3.1975 - vgl. auch Brief Dr. Hugo Berger an den Kurausschuß Bad Sachsa, z.Hd. Herrn Wienecke;
Depositum Dr. Berger, StABS XXVIII.10.i)

Mammutbaum General Sherman

(Depositum Dr. Berger, StABS XXVIII.10.i)

Der vielleicht höchste Mammutbaum Bad Sachsas steht im Stadtpark.


Zu diesem Baum heißt es bei WIKIPEDIA:

"Der General Sherman Tree ist der voluminöseste lebende Baum der Erde. Er ist ein Berg oder Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) und steht im Giant Forest des Sequoia-Nationalparks im US-Bundesstaat Kalifornien. Sein Alter wird auf etwa 1900 bis 2500 Jahre geschätzt.

1931 wurden verschiedene Riesenmammutbäume genauer vermessen und dabei wurde festgestellt, dass der General Sherman Tree das größte Volumen aller erfassten Bäume besitzt. Da das Stammvolumen dieser Baumart das aller anderen bei weitem übertrifft, geht man davon aus, dass dieser größte bekannte Riesenmammutbaum gleichzeitig der weltweit größte Baum überhaupt ist.

"Der Verfasser dieser Zeilen hielt es für richtig, diese Vorgeschichte kurz schriftlich niederzulegen und dem Stadtarchiv zu übergeben, da nach hundert Jahren niemand mehr wissen wird, wie die Mammutbäume nach Bad Sachsa gelangt sind, ebensowenig, wie man heute weiß, wer die Maulbeerbäume nach Bad Sachsa gebracht hat, von denen einer der letzten und fruchtbarsten (vielleicht war es überhaupt der letzte) vor zwei Jahren der Axt zum Opfer gefallen ist

(Dr. Hugo Berger)"


Den hieraus erwachsenen Auftrag erfüllen wir gern!

By the way: wo stand der letzte Maulbeerbaum in Bad Sachsa?

Gibt es hier noch einen?


Weitere Mammutbäume

in Bad Sachsa

(alle Fotos mit ausschließlich Aufnahmedatum: Ralph Boehm)

Bismarckstraße - Schmelzteichwiese 

(01.01.2021)

Bismarckstraße - Schmelzteichwiese

(13.11.2022, Foto: Heinz Meißner)

Platzhalter

Drosselweg 1

(22.03.2022)


Erlenweg

Erlenweg 2 + Pfaffenberg 37
(13.03.2022) 

Erlenweg 2
(2 x Mammut) und Pfaffenberg 37
(1x Mammut)
(13.03.2022)

Erlenweg 2 bzw. Kastanienweg 1

Gleich drei prächtige Mammutbäume auf einem Grundstück! 

 (13.03.2022)


Erlenweg 2 und Nachbarn

Eine Kolonie an  Mammutbäumen
 

 (13.03.2022


Hindenburgstrasse 11

(24.12.2022)

(26.05.2022)

(07.02.2023)

Platzhalter 

Kastanienweg 2

an der Grenze zu Pfaffenberg 35

(13.03.2022)

Kastanienweg 5 und Erlenweg 2 bzw. Kastanienweg 1

Diverse Mammutbäume
(13.03.2022)

Platzhalter

Platzhalter

Kastanienweg 9

(13.03.2022)

(13.03.2022)

Platzhalter

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Katzental

(Harz Kurier 7./8.08.1971)

"Ein schon neunjähriger Ururenkel dieses Riesen [Vaterbaum General Sherman] steht, von Stadtrevierförster Wiehr im Katzental gepflanzt.

Katzental 

 Wiehr wie sein Augapfel behütet, bereits im freien Walde, und zwar ganz nahe dem Heimkehrerdenkstein im Katzentale".

Katzental

  IN ARBEIT 

Magdeburger Str. 3

(16.11.2021, Foto auf Facebook: "Louisa Le")

 Magdeburger Str. 3

(22.03.2022, alle 3)

 Stadtgärtner Jürgen Raber hat diverse Bäume für die Stadt gepflanzt - natürlich gehören dazu auch Mammutbäume (u.a. im Stadtpark).


Magdeburger Str. 3

"So klein war er, als ich ihn vor 52 Jahren gepflanzt habe..."


  Magdeburger Str. 3


und das ist daraus geworden!

Merseburger Str. 33


IN ARBEIT

Pfaffenberg 6

(07.03.2022)

Das Waldsterben hat diese Aufnahme von Westen erst möglich gemacht.

(07.03.2022)

Ansicht von Osten.

(13.03.2022)

Ansicht von Osten.

(13.03.2022)

(13.03.2022)

Pfaffenberg 33

Von Dr. Berger auf eigenem Grundstück gezogen, gepflanzt, gehegt und gepflegt.

(04.03.2022)

Dr. Dr. Ingrid Nicoloff, Tochter des Dr. Berger, am Fuße des selben Mammutbaumes

(04.03.2022)

Ein Zapfen dieses Baumes

(04.03.2022)

Mammutbäume sind mittig und vorn rechts
(04.03.2022)

Ein 2ter Mammutbaum auf selbem Grundstück, der lange zwischen anderen Bäumen kümmerte

(04.03.2022)

Weitere Mammutbäume in Bad Sachsa

Pfaffenberg 33

(hinter der Nr. 34)

(13.03.2022)


Pfaffenberg 35

(04.03.2022)


Ansicht von Süden

Pfaffenberg 35

(18.11.2021. Foto: Heinz Meißner)

Ansicht von Nord-Westen

Pfaffenberg 37

(13.03.2022)


Pfaffenberg 37 und Erlenweg 2

Jeweils ein Mammutbaum dies- und jenseits des Gartenzaunes

(13.03.2022)


Pfaffenberg 43 und Poststrasse


Pfaffenberg 43

(22.03.2022)


Pfaffenberg 43

(22.03.2022)


Poststraße 7

(04.03.2022)


Poststraße 7

(04.03.2022)


 Poststraße 7

(04.03.2022) 


Stadtpark

Nahe der Schulstraße
(27.12.2006, Foto:
Hans-Jürgen Liebau)


Stadtpark

Zwei verschiedene Mammut-Bäume stehen nahe der Schulstraße
(04.03.2022)

Zwischen Palmenhaus und Teehaus nahe der Schulstraße
(04.03.2022)


Zwischen Palmenhaus und Teehaus nahe der Schulstraße
(04.03.2022)

Zwischen Palmenhaus und Teehaus nahe der Schulstraße
(04.03.2022) 


Zwischen Palmenhaus und Teehaus nahe der Schulstraße

(04.03.2022) 


Stadtpark

Unterer und mittlerer Teil eines Baumes im Stadtpark
(28.08.2011, Foto: Horst Möller)



Zwischen Palmenhaus und Teehaus nahe der Schulstraße
(04.03.2022)

VITAL-PARK

Nahe des Vital-Hotels

(24-06-2023, Foto: R. Boehm)

IN ARBEIT


IN ARBEIT



IN ARBEIT


Aber welcher Mammutbaum ist das heute?
(Harz Kurier 29.April 1998)


 Weitere Aufnahmen von Mammutbäumen im Stadtpark

(Die Fotos sind grundsätzlich von Ralph Boehm)

Nahe der Schulstraße
(2013, Foto: R. Boehm)

Nahe der Schulstraße
(04.03.2022)

Nahe der Schulstraße
(04.03.2022)

Nahe der Schulstraße
(04.03.2022)

Nahe der Schulstraße
(04.03.2022)

Nahe der Schulstraße
Diesen "kleinen" Mammutbaum hätte ich fast übersehen. Er steht zwischen Rathaus und Bushaltestelle Nahe der Schulstraße
(25.03.2022)

 In der Badischen Zeitung schrieb Jens-Uwe Voss am 10.12.2011 folgenden Artikel:

"Späte Grüße aus der Urzeit -Bis 1941 war der Urwelt-Mammutbaum nur durch Fossilienfunde bekannt.
...Heute geht es um ein weiteres "lebendes Fossil": den Urwelt-Mammutbaum oder das Chinesische Rotholz. ...Der Urwelt-Mammutbaum ... war der Welt völlig unbekannt - bis 1941. In diesem Jahr geht - unbeirrt vom Krieg, der in Ostasien tobt - der japanische Paläobotaniker Shigero Miki seinen Forschungen nach und untersucht fossile Pflanzenreste in alten Tonmineralien. Einige Fossilien, so stellt er fest, ähneln Blättern und Zapfen des bekannten Mammutbaums (Sequoia). Doch er findet auch charakteristische Unterschiede, so dass er sicher ist, die Überreste einer bis dahin vollkommen unbekannten und seit mindestens fünf Millionen Jahren ausgestorbenen Baumart vor sich zu haben. Er nennt den Baum, wegen der Ähnlichkeit mit Mammutbäumen, Metasequoia."
Nahe des Rathauses steht ein solches Exemplar des "Metasequoia glyptostroboides" mit seinen  kleinen, mehrfach gefiederten Blättern (keine Nadeln)
(Text vergleiche: Hans-Jürgen Liebau 01.04.2019)

(19.08.2018, Foto: Ralph Boehm)


(01.04.2019, Foto: Hans-Jürgen Liebau)


(04.03.2022, Foto: Ralph Boehm) 


 (04.03.2022, Foto: Ralph Boehm) 



 Weitere Mammutbäume in Bad Sachsa

Mammutbaum, Pfaffenberg

(2021. Foto H. Meißner)




Mammutbäume, An der Waldpromenade 15 in Steina

(2021. Foto H. Meißner)


Mammutbaum, Wiesenstraße / Brand

(2021. Foto H. Meißner)

Mammutbäume, Pfaffenberg 37

(2021. Foto H. Meißner)

Mammutbäume, Brand 34

(2021. Foto H. Meißner)


Mammutbaum Stadtpark, Schulstr. 2

(2019. Foto Ralph Boehm)

Der vielleicht höchste Mammutbaum in Bad Sachsa steht im Stadtpark.


Mammutbaum Stadtpark, Schulstr. 2

(2006. Foto R. Boehm)

Der selbe Baum 13 Jahre zuvor.


Mammutbaum Steinaer Str. 51

(2021. Foto H. Meißner)


Riesen-Lebensbaum

(Thuja plicata)

 Richard Breslau-Str. 8
(2021. Foto: S. Krautz)

(Bad Sachsaer Nachrichten 15.03.1975)



(25.04.2023)

Mammutbaum, Kurpark

Dieser wäre mir fast "durch die Lappen gegangen."




IN ARBEIT Foto fehlt

Mammutbaum, Pfaffenberg 43

"... von Ernst Schmidt, Pfaffenberg 43. Die Sequoia von Schmidt trägt 1974 an der Spitze die ersten Zapfen..."

FOTO FEHLT

Mammutbaum, Kurpark

"... Weitere gut entwickelte stehen im Kurpark, ..."

("Herr Stadtgärtner Müller hatte bereits vor Jahren einige meiner Mammutbäumchen im Kurpark ausgepflanzt, die sehr gut wuchsen; und einer ist aus der Zweigspitze eines anderen gezogen")

 FOTO FEHLT

Mammutbaum, Katzental

"...im Märchengrund,..."

("Ein schon neunjähriger Ururenkel dieses Riesen [General Sherman] steht, von Stadtrevierförster Wiehe wie sein Augapfel behütet, bereits im freien Walde, und zwar ganz nahe dem Heimkehrerdenkstein im Katzentale.". BSN 7./8. August 1971)

 

IN ARBEIT foto folgt:

Mammutbaum, Pfaffenberg 18

(Depositum Dr. Berger, StABS XXVIII.10.i)

"Im Garten des Genesungsheims der Allgemeinen Ortskrankenkasse Hildesheim Pfaffenberg 18 und...."




IN ARBEIT foto folgt:

Mammutbaum, Pfaffenberg 33

(Depositum Dr. Berger, StABS XXVIII.10.i)

"... im Garten des Verfassers..."

Mammutbaum, Kurpark

(16.03.2022, Foto: Th. Callsen)

Mammutbaum, Kurpark

(16.03.2022, Foto: Th. Callsen)

 

Mammutbaum, Steinaer Str. 51

(2021. Foto H. Meißner)




Mammutbaum Kurpark

(2005. Foto R. Boehm)


Mammutbaum Kurpark

(2021. Foto R. Boehm)


Mammutbaum Kurpark

(2021. Foto R. Boehm)

 

Mammutbaum Kurpark

(2021. Foto T. Callsen)


FOTO FOLGT

Mammutbaum Schmelzteichwiese

(2021. Foto H. Meißner)




Mammutbaum Waldstraße

(2019-02-06 auf Facebook Foto Sebi Sebastian)


Mammutbaum Magdeburger Straße

(2021-11-16 auf Facebook Foto "Louisa Le")


Mammutbaum Stadtpark

(2021. Foto R. Boehm)

 

Vielleicht auch ein Mammutbaum ? Stadtpark

(2021. Foto R. Boehm)


Katzental

(Harz Kurier 7./8.08.1971)

"Ein schon neunjähriger Ururenkel dieses Riesen [Vaterbaum General Sherman] steht, von Stadtrevierförster Wiehr im Katzental gepflanzt.


Katzental 

 Wiehr wie sein Augapfel behütet, bereits im freien Walde, und zwar ganz nahe dem Heimkehrerdenkstein im Katzentale". 


Katzental

  IN ARBEIT 

In Arbeit

(23.8.2022, Foto: R. Boehm)

Umstrittene, weil stachelige, Bäume in der Hindenburgstraße




In Arbeit

(09.09.2016. Foto Erika Weinert auf Facebook)


 In Arbeit 


In Arbeit

(09.03.2023, Foto: Grete Boehm)

In Arbeit

(09.03.2023, Foto: Grete Boehm)

 

Auch Sie haben Spaß an Mammutbäumen?
Dann werden Sie Mitglied im "Projekt Mammutbaum e.V." http://www.projekt-mammutbaum.de/
Dort haben wir diese Fotos und Beschreibungen entliehen (25.01.2022)

Berg- oder Riesenmammutbaum

 (Sequoiadendron giganteum)

Offiziell entdeckt wurde diese Art im Jahre 1852 von A.T. Dowd in der Sierra Nevada (USA). 1853 schickten William Lobb und J. Matthew größere Samenmengen nach Europa.


Der Bergmammutbaum ist nicht zuletzt durch die rigorose Abholzung eine stark bedrohte Art. Es ist vor allem John Muir, dem "Vater der Nationalparks" zu verdanken, dass am Ende des 19. Jahrhunderts langsam ein Umdenkungsprozess in Gang gesetzt wurde. Die derzeitigen wilden Bestände stehen unter Natur- und Artenschutz.

In Europa findet man ältere Exemplare vor allem in Parkanlagen. Es wurden und werden ebenfalls forstwirtschaftliche Anpflanzungen durchgeführt. Hervorzuheben sind die ca. 140 Bäume im Exotenwald Weinheim, gepflanzt 1872. Der größte Bestand dürfte (soweit bekannt) im Arboretum Burgholz, Wuppertal zu finden sein.

Der Bergmammutbaum benötigt viel Licht und Wasser, um beeindruckende Ausmaße zu erreichen. Geschwächte Bäume können vor allem vom Hallimasch weiter geschädigt werden (besonders gefährdet sind zu eng gesetzte Waldbestände).

Eine Naturverjüngung (Verbreitung durch Samen am Standort) ist nach derzeitigem Wissensstand in Europa auszuschließen, obwohl sehr vereinzelt Fälle auftreten.




Küstenmammutbaum oder Redwood

(Sequoia sempervirens)

Sequoia war die einzige Mammutbaum-Art, die im Tertiär auch in Mitteleuropa wuchs. Am Naturstandort - an der Pazifikküste Kaliforniens - wurde der Baum bereits im 18. Jahrhundert von europäischen Seefahrern entdeckt. Ab 1840 gelangte offiziell das erste Saatgut nach Europa.


Wegen der außergewöhnlichen Holzqualität spielt der Redwood immer noch eine wichtige Rolle in der amerikanischen Forstwirtschaft. Um der völligen Ausrottung entgegenzuwirken, wurden Nationalparks und Fördervereine gegründet.

Auf den britischen Inseln, in Norditalien und in Spanien wachsen die ältesten und größten Exemplare Europas. In Neuseeland werden bei 100jährigen Exemplaren bereits 60 Meter Wuchshöhe erreicht. In Deutschland sind aufgrund der relativ geringen Frosthärte nur noch wenige Altbäume erhalten geblieben (Insel Mainau, Exotenwald Weinheim, Gleisweiler).

Leider ist noch nicht allgemein bekannt, dass es bereits frosthärtere Sorten gibt, die sich auch gut für den forstlichen Anbau in gemäßigten Klimazonen eignen. Seit den Selektionsversuchen des Ehepaares Martin in den 50er-Jahren wachsen auch in Deutschland beeindruckende Exemplare heran. Die größten Bestände findet man im Arboretum Burgholz (Wuppertal), Exotenwald Weinheim, Freiburg-Günterstal.  

Naturverjüngung tritt in wenigen Einzelfällen auf, grundsätzlich neigt die Art jedoch zur Regeneration über Stockausschlag. Sequoia ist leicht über Stecklinge zu vermehren.


Urweltmammutbaum oder Chinesisches Rotholz

(Metasequoia glyptostroboides)

Die Entdeckung lebender Metasequoia-Exemplare war eine botanische Sensation, diese Art war bis in die 40er-Jahre des letzten Jahrhunderts nur als Fossil ein Begriff. Über mögliches Alter und Größe der Bäume am Originalstandort ist noch nicht viel bekannt. Solitärbäume in Städten sollen 400 Jahre erreicht haben. Die nach umfangreichen Abholzungen verbliebenen Restpopulationen befinden sich in Ost-Sichuan, West-Hubei sowie Hunan in China. Metasequoia wächst am Naturstandort in feuchten, schattigen Gebirgslagen bis 1350 Meter Höhe.

Um 1950 wurde diese Art auch in Europa gepflanzt. Heute ist der Urweltmammutbaum ein beliebter Großbaum und relativ häufig in Parks und Gärten zu finden. Besonders eindrucksvoll und sehenswert ist die Metasequoia-Allee auf der Insel Mainau.

Der Urweltmammutbaum ist die anspruchsloseste und frosthärteste der 3 Arten. Gute Wässerung und ausreichend Platz sind jedoch empfehlenswert, wenn man schnelles Wachstum bei schöner Erscheinungsform erzielen möchte.

Vor allem im Nordwesten Deutschlands wird Metasequoia auch als Waldbaum eingesetzt. Es ist allerdings zu beobachten, dass der Zuwachs (Stammstärke) nicht mit Berg- und Küstenmammutbaum mithalten kann. Größte Bestände im Arboretum Burgholz (Wuppertal), Stadtwald Duisburg.

Über Naturverjüngung wird selten berichtet, in der Regel kommt es bisher nicht dazu.

 Andere schreiben über ihn:

Ein Lebensbild besonderer Art

Im Verein für Heimatgeschichte: Gedenken an Dr. Hugo Berger


... Dr. Hugo Berger hat seinen Lebensabend in Bad Sachsa vollbracht. "Wenige Zeitzeugen wissen, welche Verdienste sich Dr. Berger bei der leiblichen Versorgung der Bürger des Deutschen Reiches erworben hat. Wenn so etwas gelingt, geschieht es meistens in der Stille. Stille, aber erfolgreiche Arbeit auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Arbeits- und Betriebsgestaltung hat Dr. Berger, auch als Ministerialdirigent des Preußischen Staates geleistet, nach dem letzten Kriege stand er im Dienst des Landes Niedersachsen.

Das Leben Dr. Bergers verlief, zunächst wie das anderer Studenten des Jahrgangs 1894. Zum Offizier im ersten Weltkriege bei der Feldartillerie avanciert, studierte Dr. Berger die Betriebswissenschaften und schloß seine Forschungsarbeit mit einer Dissertation ab, die das Prädikat "summa cum laude" bekam. Der Tod des Vaters veranlaßte den jungen Gelehrten damals, das väterliche Gut zu übernehmen. Als im 2. Weltkrieg die deutschen Waffen den Kampf nach Ost und West weit über die Grenzen hinaustrugen, wurde Dr. Berger zu einem gigantischen Friedenswerk berufen; als einer der Geschäftsführer bemühte er sich an der Spitze der Millionen-Organisation "Reichsland" mit großem Erfolg um die Lebensmittelversorgung in Mitteleuropa. Um jungen Leuten nach dem zweiten Weltkrieg Neuland zu erschließen, aber reale Tatsachen zu schildern, bereiste Dr. Berger Kanada und schrieb darüber ein weit beachtetes Sachbuch. Auch andere gut fundierte Schriften über Landwirtschaftsfragen und Betriebsführung kamen von ihm heraus und wurden vorgelegt. Über verlorene, aber unvergessene Heimat schrieb Dr. Berger mit Herzblut.
Die Würdigung Dr. Bergers hat Rektor O. Hoffmann (Bad Sachsa) aufgezeichnet; er war aber leider verhindert, sie selbst zu lesen, was W. Köbrich für ihn übernahm. Rektor Hoffmann hob besonders hervor, daß die Erfolge nur denkbar waren, wenn zum reinen Fachverstand auch "die unabdingbare, menschlich integere Führung kam", denn Dr. Berger war sowohl im Kaiser-Reich, als auch in der Weimarer Republik, im 3. Reich und im Nachkriegsdeutschland an führender Stelle tätig. Der Verein für Heimatgeschichte hatte die Ehre, an diesem Abend Frau Berger als Gast begrüßen zu können. Herrn Hoffmann sei auch an dieser Stelle der Dank für die mit Liebe verfaßte Würdigung Dr. Bergers ausgesprochen."

(Harz Kurier, 23.09.1976)

Auf diesen Erfahrungen aufbauend folgt im April 2022 der erste Großversuch durch die Sachsaer Stadtforst mit der Anpflanzung von u.a. wohl 400 Mammutbäumen (sic!)

 "Bürger pflanzen Mammutbäume für Bad Sachsas neuen Stadtwald


"Dank tüchtiger osteuropäischer Pflanzer konnten in diesem Frühjahr bereits
54.000 neue Bäume, darunter 40.000 Nadelbäume gesetzt werden.
"
Aber nicht nur das:
Bei der zweiten großen Bürgerpflanzaktion wurden durch knapp 60 Einwohnerinnen und Einwohner unter Anleitung von Stadtförster Ulrich Bosse und dessen Team noch viele weitere Bäume gepflanzt.

(HK 08.04.2022)

"Eine der verschiedenen Arbeitsgruppen von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bei einer kurzen Pause."

(HK 19.04.2022)

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit haben wir die neuen Sprösslinge von Hand mit Wasser aus Gülletransportanhängern und Gießkannen gewässert:
1) anfeuchten, 2) kräftiger einnässen, 3) kräftig nässen.
(06.07.2022, Fotos: R. Boehm)


 Weitere Gehölze in Bad Sachsa

Glaseberg 31

Kopfweide (?)

 (13.03.2022,
Foto: R. Boehm)




Glaseberg 2

Kopfweide (?)

 (13.03.2022,
Foto: R. Boehm)


 

IN ARBEIT 

hier könnte Ihr Baum vertreten sein. Bitte schicken Sie uns Ihr Foto !!!!!!!!!!

Glaseberg 2

Am Bahnhof

(26.05.2023, Foto: R. Boehm)

 Am Bahnhof

(26.05.2023, Foto: R. Boehm) 

Hindenburgstrasse 9: Araukarie

 (Die Araukarien (Araucaria) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Araukariengewächse (Araucariaceae), die zu den Koniferen (Coniferales) gehört. Sie besitzt ein stark disjunktes Areal auf der Südhalbkugel." Wikipedia 12.03.2023)

Hier gehört ein Foto dieses Baumes aus früheren Zeiten hin! Können Sie uns helfen???

(31.12.2009,

Foto: HansJürgen Liebau)


(23.08.2022,

Foto: Grete Boehm)

Kirchhof / Lutherplatz an der Kirchstrasse: Platane

(23.08.2022, Foto: R. Boehm)

Unser Vitalpark
(Kurpark)
allein ist eine Sammlung faszinierender Gehölze

(22.07.2008, Foto: Horst Möller)

Der Blitz schlug im Sommer 2008

ein und wickelte sich rundherum

bis in den Boden

 Uffestrasse: Linden

 

(09.03.2023, Fotos: Grete Boehm)
Das günstige Klima Bad Sachsas wird entscheidend beeinflußt durch
1) die geschützte Lage "hinter" dem Ravensberg (Starke Westwinde werden seitlich abgelenkt)
2) die Lage am südlichen Harzgebirgsrand (das Oben und Unten sorgt für den regelmäßigen Luftaustausch),
3) die Bad Sachsaer Forst (z.B. die begrünten Hänge des "Schweinsrücken" und
4) die Begrünung in der Stadt (insbesondere entlang der Uffe).
Diese 4 Gegebenheiten sichern die anerkannt heilklimatische Luft und, wenn wir an ihnen festhalten, garantieren für Bad Sachsa immer eine bessere Luft als irgendwo sonst - egal wie schlecht die Luft in Mitteleuropa auch immer sein wird (lediglich in Sülzhayn gibt es ähnliche klimatische Verhältnisse).

 

gegenüber der Uffestr. 42


Uffestr. 41, Hausbäume !

Obere Uffestraße

Uffestr. 41, Hausbäume !

(16.05.2020, Foto: R. Boehm)

Baumschnitt bzw. -pflege an den Linden seitlich der Uffestr. 2 (links hinter den Bäumen bzw. der Uffe) und (rechts dieselben Hausbäume) der Uffestraße 42
(19.06.2020, Foto: R. Boehm)

Hier fehlt noch ein Foto der begrünten Uffe !!!!!

Bäume erleben

Eine gemeinsame Aktion des Regionalverbandes Harz und des Fördervereins Dorfgemeinschaft Neuhof
Baumarten und ihre Jahrgangs-Baumpaten

(16. Juni 2022, Foto: R. Boehm)

Elsbeere

(16.06.2022,

Foto: R. Boehm)

Traubeneiche am Kast-Wanderweg

(23.08.2022,

Foto: R. Boehm)

Echte Walnuss

(23.08.2022,

Foto: R. Boehm)

Baum des Jahres 2021 gepflanzt

Die Stechpalme wurde an der Köhlerhütte in Neuhof gepflanzt.
"...Im Bereich der Köhlerhütte und auch am historischen Gipsbrennofen wurden vom Team des Fördervereins um Forstwirtschaftsmeister Günter Klapproth in den vergangenen Jahren 60 Sträucher und Bäume gepflanzt.
Entstanden ist dabei ein kleiner regelrechter Baumlehrpfad - und das mit Absicht...".

Bei der Übergabe (von links): Emily C. Carrell (Regionalverband Harz) und Klaus Liebing mit Enkel Thade, Günter Klapproth und Wolfgang Balogh (alle Förderverein Kultur- und Heimat-pflege Neuhof).  (Foto: Ina Liebing / Verein, Harz Kurier 10. April 2021, von Torsten Berthold)

Eine gemeinsame Aktion des Regionalverbandes Harz und des Fördervereins Dorfgemeinschaft Neuhof

IN ARBEIT     Glaseberg 31

Kopfweide (?)

 (13.03.2022,
Foto: R. Boehm)







Weitere Gehölze gedenken besonderen Personen der Stadt Bad Sachsa


 Zum Beispiel für besondere Forstmänner:

Förster Dörre-Buche

* 02.05.1862 in Clingen (Thüringen)
(wohnhaft Bismarckstr. 4)
Verstarb nach einem arbeitsreichen Leben am 10.07.1937 im Moseberge

(beide Fotos: 12.10.2010, Horst Möller)
Nahe der Moseberghütte am gleichnamigen Weg.

Henkel-Buche

(beide Fotos: 10.10.2020: Horst Möller)

 

IN ARBEIT 

IN ARBEIT

Holzhauermeister Heinrich Kellner-Eiche

* 21.04.1892 in Sachsa
t 07.01.1964
(wohnhaft Pfaffenwiese 6)

(Foto: Christoph Braatz, 03.09.2023 auf Facebook)

Forstwart Karl Kellner-Eiche

* 23.08.1889 in Sachsa
t 25.06.1981
(wohnhaft Schützenstr. 19)


 Zum Beispiel für Götter und Göttinen:

(ca. 1910, AK: Slg. R. Boehm 3575)

IN ARBEIT


(30. März 2018, Foto: R. Boehm)


Ostra-Eiche

"Am oberen Westrand der Kantorwiese im Kuckanstal gelegen;
Ostara war nach dem christlichen Theologen und Historiker Beda (637-735) eine germanische Frühlingsgöttin
(Harz Kurier 23.11.1971)
Die "Ostraeiche" wird u.a. 1917 in "Heimatland" benannt.

(ca. 1910, AK: Slg. R. Boehm 3575)

(30. März 2018, Foto: R. Boehm)



(22. Aril 2007, Foto: Horst Möller)


(30. März 2018, Foto: R. Boehm)



Swanhilde-Buche

in Arbeit

Swanhild, auch Svanhild Sigurdsdótter (Svanhildr Sigurðardóttir), ist nach nordischer Sage die Tochter Sigurds des Drachentöters (Sigurðr Fáfnisbani Sigmundarson) und der Gudrun (Guðrún Gjúkadóttir). Svanhild bedeutet Schwanenkämpferin. Sie ist eine Walküre wie ihre Halbschwester Aslaug (Kráka) und wird in der Edda (Hamðismál und Guðrúnarhvöt), der Völsunga saga, dem norwegischen Ragnarsdrápa, der dänischen Gesta Danorum und in den Quedlinburger Annalen erwähnt.

(2021-01-01 Ferienwohnung Bad Sachsa Harz Facebook, Ravensberg, Swanhildebuche)




Weitere Gehölze gedenken besonderen Künstler*innen



 (Der ehemalige)

Bobring-Baum

auf der Bürgerwiese
Der Maler und Graphiker Wilhelm Bobring, geb. am 08. September 1912 in Sulingen bei Bremen, verstorben in Bad Sachsa am 11.08.2003, eröffnete 1987 sein "Atelier Bobring" in der Brandstraße 25.
"Mit dem Schutz der Bäume verteidigen wir mehr als ein bloßes Geschenk der Natur. Wir sichern damit unser Überleben. Jahrtausende von Dichtern besungen, in Märchen und Sagen eingegangen, betrachte ich den Baum als eine Notwendigkeit auf dieser Welt und als würdiges Objekt für eine künstlerische Arbeit".
(Dr. Albreicht Pfeiffer: "Im Mai 1962 schrieb der Baummaler und Naturschüter diese Gedanken zu seinen Baumbildern").
Der so als "Baummaler" bekannte Künstler erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u.a. Goldener Ehrenring der Stadt Bad Sachsa 1992, Kulturpreis Harz 1999); anläßlich seines 90. Geburtstages widtmete ihm die Stadt Bad Sachsa den Bobring-Baum, eine stattliche Linde auf der Bürgerwiese.
(vgl. "750 Jahre Bad Sachsa, S. 33) 


Unter der Sommer-Linde

(oben + rechts: 09.09.2007, Foto: Horst Möller) 

"Dem Baummaler"
Wilhelm Bobring 

wurde anlässlich seines
90. Geburtstages im Jahre 2002
dieser Baum gewidmet.
STADT BAD SACHSA
Die Bürgermeisterin

Ein wunderschöner Baum

(13.06.2010, Foto: Horst Möller)

Das Schild zu Ehren Willhelm Bobrings ist abhanden gekommen - und zwischenzeitlich die Linde selbst;
ich habe den Baum zuletzt im Januar 2021 gesehen. 
(01.02.2015, Foto: R. Boehm)

In Arbeit

(07.04.2013, Foto: R. Boehm)

Zur gemeinsamen Ferienpaß-Aktion von Stadtbibliothek und Förderverein Heimatmuseum Bad Sachsa liest Grete Boehm zum Thema "Märchen" unter dem Bobring-Baum 
(27.07.2010, Foto: R. Boehm)
(im Bild rechts: Monika Dehne, Kassenwartin des Fördervereins Heimatmuseum Bad Sachsa)

In Arbeit

Das Atelier Bobring in der Brandstraße
(so, wie er es verlassen hat)
Den Einblick und als Leihgeberin für zwei Gemälde für eine Sonderausstellung der Bad Sachsaer Maler gab uns die Enkelin Frau Großstück
(17.01.2015, Foto: R. Boehm)


Gert Unverfehrt,

"Dem Baum ein Kunstdenkmal gesetzt - Wilhelm Bobring


o.T., Schwäne
59x48 cm, leichte Spachteltechnik kombiniert mit Ölmalerei auf Leinwand
(17.01.2015 im Atelier Bobring, Foto: Ralph Boehm)

"Gräser im Wind", Ostern1993
 60x80 cm, sign. vs. und rs. (dort auch "Mischtechnik" auf Hartfaserplatte.
(Oktober 2019 EBAY)

"Herbst", Febr. 2000
rs. signiert und datiert.

(links + oben: Juni 2016 EBAY)

"Baumgespräch"
44x33.5 cm, Im Druck signiert unten rechts; mit Bleistift unterhalb links nummeriert + limmitiert auf "15-50", betitelt und rechts signiert.
(21.02.2024, Foto: Ralph Boehm)

IN ARBEIT


Hinterglasmalerei
(Stadt Bad Sachsa)

"o.T.",
88x45 cm, Federzeichnung
unten rechts signiert.
(Dezember 2020, EBAY)

(Juni 2016 EBAY)



Alexander-Baum I + II

In den 1960er Jahren, der Blütezeit des Kurbetriebes, traten diverse namhafte Künstler und Künstlerinnen in Bad Sachsa auf. Einige von ihnen fanden Bad Sachsa derart schön, daß sie hier mehrfach Urlaub machten. Zu ihnen zählten der Jazz-Trompeter und Schlagersänger Billy Mo ( mit bürgerlichem Namen Prof. Dr. Peter Mico Joachim, *1923 auf Trinidad, t 2004 in Hannover; "Ich kauf mir lieber einenen Tirolerhut", 1963) und insbesondere Doris Nefedov, geb. Treitz (*19.05.1942, t 31.07.1969) mit Künstlernamen ALEXANDRA, die mit "Zigeunerjunge" und "Sehnsucht (Das Lied der Taiga)" erste große Erfolge feiern konnte. Sie schrieb Songs für Udo Jürgens, Adamo und Gilbert Becaud. 
Während ihrer hiesigen Urlaubsaufenthalte (Pension Elfi, Brandstr. 60) lernte sie den "Baummaler" Bobring kennen; durch ihn inspiriert entstand 1968 einer ihrer bekanntesten Songs
"Mein Freund, der Baum".

Alexander mit Herrn Reinecke und Steinadler SILBERWALD (beide Harzfalkenhof)
(oben: Herzberger Gruppe, Thomas Wegener, Facebook 06.07.2022).
Im Mai 2006 wird ein Trompeten-Baum unterhalb des Schmelzteich-Dammes nahe eines Mammutbaumes durch die "Alexandra Freunde e.V." in Verbindung mit der Stadt Bad Sachsa gepflanzt.

(Horst Möller, 17.06.2009).

Zum 7. Jahrestreffen des Alexandra Freunde e.V. wurde am  24. Mai 2006 durch Dr. Rasig und Bürgermeisterin Helene Hofmann ein Tulpenbaum gepflanzt. (aktuell_2006_baum_alexandra)

(links: Alexandra-Freunde, aktuell_2006_baum_alexandra)

(oben und rechts: R. Boehm, 02.06.2013)


"Mein Freund der Baum ist tot..." - da er sich schon vor Jahren verabschiedet hatte, konnten nur seine sterblichen Reste die Pflanzung seines Nachfolgers in 2023 erleben.

ALEXANDRA - Baum II

Herzlichen Glückwunsch!

Der "Alexandra-Freunde e.V. begeht sein 20jähriges Vereinsjubiläum 2023 in Bad Sachsa. Anlässlich dessen und des heutigen Geburtstages am 19. Mai von Alexandra pflanzen der Vorsitzende Dr. Rasig gemeinsam mit dem 1. stellv. BGM Lutz Rockendorf eine Schein-Akazie im Vitalpark Bad Sachsa. 

Für die Sängerin Alexandra war Bad Sachsa "ein besonderer Ort der Ruhe" (Zitat Ihrer Nichte), in dem sie im Café Elfi (das heutige Café Waldsegler, Brandstr. 60) und in unserem Stadtwald Kraft tanken konnte. Eng verbunden mit dem damaligen Harzfalkenhof (manches Coverfoto ist dort entstanden) und bekannt mit dem Baummaler Wilhelm Bobring, soll hier ihr vielleicht populärster Hit entstanden sein: "Mein Freund der Baum..."

Dr. Rasig und 1. stellv. BGM Lutz Rockendorf beim symbolischen Pflanzakt.

Rüdiger Glässer filmt den historischen Moment.


Innig lauschen die Anwesenden den melancholischen Klängen der Musik der Sängerin Alexandra. 




Weitere Gehölze gedenken besonderen Anlässen


 "Um das Jahr 1432 wird unser Ort als Flecken bezeichnet; im Jahre des Bauernkrieges 1525 erreichte er, wahrscheinlich mit Hilfe einer reichlichen "Handsalbe" (Anleihe) an die ständig geldbedürftigen Grafen von Honstein die Verleihung der Stadtrechte [Das Ratshandelsbuch beginnt jedoch erst 20 Jahre später]. Mit der Rangerhöhung war die Berechtigung zur Wappen- und Siegelführung verbunden.

Das Stadtwappen zeigt, so lange es in Gebrauch und bekannt ist, im geteilten linken Schild einen Baum

Das älteste bekannte Stadtsiegel mit Jahrzahl von 1525 zeigt:

"Ein gespaltener Schild, darin vorne eine halbe Tanne, auf grünem Boden am Spalte und hinten wieder geteilt. Oben ein schwarzer gehender Hirsch in Silber und unten drei Reihen von Rot u. Silber geschachtet, ersterer das Wappen der Herrschaft Clettenberg u. letzterer der Grafen von Hohnstein."
(StABS XV.a.23

Aus Siebmachers Wappenbuch-Städtewappen 1596:

"Ein gespaltener Schild, darin vorne eine halbe Tanne auf grünem Boden am Spalte und hinten wieder geteilt. Oben ein schwarzer gehender Hirsch in Silber und unten drei Reihen von Rot u. Silber geschachtet, ersterer das Wappen der Herrschaft Klettenberg u. letzterer der Grafen von Hohnstein. Auf dem Schilde ruht ein Helm mit Hirschgeweih, die Helmzier des Hohnsteinischen Wappens kommt aber nur auf einem mit 1525 bezeichneten Stempel vor."

Foto gesucht für dieses Wappen

"Anno 1677 zeigt das Stadtwappen eine Änderung. Es heißt dazu: Anstelle der Tanne inmitten des Wappens auf der linken Seite treten zwei übereinanderstehende Büsche, links unten eine schräggelegte Tanne.""
(BSN 13.08.1931, darin: Zeitschrift des Harzvereines vom Jahre 1877)

"INSIEGEL DER STADT SACHSA ANNO I627".

(Slg. R. Boehm)

Zwei Laubbäume stehen dem Hirsch über dem rot/weiß geschachteten Feld gegenüber
(Stempel auf portopflichtiger Dienstsache nach Northeim von ca. 1860)

"MAGISTRAT DER STADT BAD SACHSA"

(Slg. R. Boehm)
"Um 1903. Links halber Laubbaum, bestehend aus halbem Stamm und zwei buschähnlichen Ansätzen. Mit Decke und Helmzier." heißt in einem Manuskript in StABS).
(Abb.: Stempel auf Vorsatz eines städtischen Buches von 1910).
A.a.O.: 

Foto muß ersetzt werden !!!

"1838 erhält der Stadtförster ein Koppelschloß mit Stadtwappen mit halbem Eichbaum." (Stadtarchivar Günter König in einer hds. Notiz)).
Das jetzige Original-Wappen der Stadt Bad Sachsa wurde vom Reichsarchiv Magdeburg 1938 angefertigt (StABS XXIII.b.11) und 1939 beschlossen: "Oeffentliche Ratsherren=Sitzung). Am Dienstag abend....teilte Bürgermeister Werges mit, daß unser Stadtwappen im Laufe der Zeit mehrfache Aenderungen erfahren hat. Ein Entwurf nach alten Siegeln aus dem Jahre 1566, ohne den jetzigen heraldischen Schmuck und mit stärkerem Hervortreten des Eichbaumes auf der linken Seite, der den Waldbesitz der Stadt andeutet, wurde angenommen. (BSN 13.07.1939)

HINDENBURG-EICHE
WAS ??? WIE ??? WARUM ???
WER KANN HELFEN ???

Dieser Stein soll auf dem Gelände der "Amerikanischen Villa" (Waldsaumweg 24) gelegen haben.
In diesem Jahrtausend lag und liegt er auf dem Gelände des Wintersport-+Heimatmuseums Bad Sachsa.

(28.03.2011, Foto: Horst Möller)

FOTO MUß ERSETZT WERDEN  !!!!!!!!!!!!!!!!
"Der Antrag der Apotheke in der Marktstraße auf Verwendung des Stadtwappens wurden unter der Bedingung angenommen, daß unter dem Wappenzeichen <heilklimatischer Kurort> gesetzt wird."
(BSN 12.11.1949)

350jährige Linden
werden 1950 auf dem Anger gefällt.

(Kalender der Apotheke St. Nikolai, November 2020)

Die Kaiserlinde

"Aus Niederschriften wissen wir, dass die Veteranen aus dem Deutsch-Französischen-Krieg von 1870/71 ein Zeichen setzen wollten.
Wie überall in Deutschland entstand auch in Tettenborn 1874 ein Kriegerverein, in dem sich die Veteranen zur Geselligkeit trafen. Als Zeichen ihrer Zusammengehörigkeit pflanzten sie am Dorfbrunnen vor dem Gutsgelände des Rittergutbesitzers Hauptmann Matthießen eine Kaiserlinde. In all den Jahren wurde dann immer im Sommer ein kleines Festgelage an der Linde abgehalten.
(Burkhard Schmidt; Harz Kurier, 04.12.2020)

vorher:

In der Kirchenchronik steht laut Schmidt Nachfolgendes des damaligen Pastors Lindenberg:
"Am letzten Julisonntag des Jahres 1914 wurde in Tettenborn das 40-jährige Bestehen des Kriegervereins festlich begangen. Ca. 7 benachbarte Kriegervereine nahmen daran teil, Pastor Lindenberg hielt auf Liebaus Rasen vor einer großen Menschenmenge die Festrede; auch der Vorsitzende, der Rechtsanwalt Böning (Nordhausen), sowie die Herren Leutnant Tillesen (Clettenberg), Oberleutnant Lohoff, Leutnant Eckstein (Sachsa), Gutsbesitzer und Rittmeister Dr. Matthießen (Tettenborn) beteiligten sich mit großer auch durch das schlechte Wetter nicht getrübten Fröhlichkeit an der Feier. Wohl war am Tage vorher das Ultimatum Österreichs an Serbien abgelaufen, wohl lag es wie kriegerische Stimmung über der Versammlung, die auch in entsprechenden zündenden Reden zum Ausdruck kam, aber niemandwohl hielt es für wahrscheinlich, das 8 Tage später schon der furchtbarste Krieg, den je die Welt gesehen, seinen Anfang genommen haben würde."
Und weiter sei dort zu lesen:
"Unerträgliche, den Schlaf verschriehende Spannung lag auf den Gemütern, als die Lage sich immer mehr zuspitzte, und wie eine Befreiung von schweren Lasten wurde es von Allen empfunden, als unser Kaiser, der bis zum letzten Augenblick den Frieden mit allen Mitteln hatter erhalten wollte, der durch die Mobilisation der Russen bereits als sehr stark empfunden Bedrohung des Vaterlandes gegenüber, den Mobilmachungsbefehl erteilte".
Von den bei der Feier ausgelassen feiernden Männern kehrte 34 nicht zurück. Diesen Dorfbewohnern wird jährlich...zum Volkstrauertag gedacht und ihnen zu Ehren ein Kranz niedergelegt."

nachher:

"An den Anblick der großen, mächtigen Kaiserlinde, die in den vergangenen Jahrzehnten durch falschen Baumschnitt viel von ihrem Ansehen verloren hat, hatte sich Bevölkerung trotzdem gewöhnt. Sie gehörte zum Ortsbild des Dorfes." Im August vergangenen Jahres [Anm.: 2019] kam das Ende der 145 Jahre alten Linde: Sie musste gefällt werden, weil sie im Inneren hohl war und eine Gefahr darstellte. "Nach Einschätzung des Landschaftsgärtners könnte die Ursache der Innenfäulung die Pflasterung rund um den Standort und die damit verbundene Beschädigung des Wurzelwerks gewesen sein", so Schmidt.
...im Spätherbst dieses Jahres wurde durch ein städtisches Gartenbauunternehmen der neue Baum gepflanzt.
Zunächst wurde der noch verbliebene Baumstumpf beseitigt, dabei stieß man in etwa einem halben Meter Tiefe auf alte Pflastersteine. In Tettenborn hatte es einst weit mehr als zehn Steinbruchhandwerksunternehmen gegeben, die Pflastersteine für Straßen, Plätze oder Höfe herstellten. Nach dem Entfernen des alten Wurzelwerks und der Pflasterung wurde die neue etwa zweieinhalb bis drei Meter hohe Winterlinde eingesetzt.

Der Deutsch-Französische Wald

Am 22. Juli 1973 unterschreiben die Bürgermeister der Stadt Castelnau de Médoc Guy Coubris und Bad Sachsa Günter Kuhfittig den "Verbrüderungseid" in Bad Sachsa und kurz darauf in Castelnau.

"SERMENT DE JUMELAGE"

"DER VERBRÜDERUNGSEID"

Anläßlich des 10jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft von Castelnau de Médoc und Bad Sachsa pflanzen Offizielle eine aus Bad Sachsa mitgebrachte Fichte im Parc des deux jalles.

1973
von links: Stadtdirektor Horst Meyer, Lothar Köhler, Ehepaar Schaub, Arnulf Eisnach, Bürgermeister Guy Coubris, ?, Bürgermeister Karl-Otto Wienecke. 
(1973-1983 Städte-Partnerschaft - 10 Jahre, S.12 oben)

in Arbeit für später gepflanzten Baum

??? IN ARBEIT ???

Im Juli 1986 pflanzen Gerlinde Kurz und Claude Negrier vor dem Bürgermeisteramt von Moulis ein...
(1986, Slg. Gerlinde Kurz)

100 Jahre Harzklub-Zweigverein Bad Sachsa

1987 planzt der Harzklub-Zweigverein Bad Sachsa anläßlich des 100jährigen Bestehens und der Einweihung der (neuen) Brockenblick-Hüttte am Brockenblickweg auf dem Heideberg diesen Baum
(Fotos: Gerlinde Kurz)

Die Stadt Bad Sachsa, vertreten durch ihren Bürgermeister Karl-Otto Wienecke, spricht die Laudatio.

Peppi Kurz und Gerd Pfeiffer planzen den Baum


2014 planzt die Stadt Bad Sachsa im Stadtpark anläßlich der

25jährigen Grenzöffnung
diese Eiche 

Foto unten links v.l.n.r.: BGM Axel Hartmann, Hans Ulrich Bosse (Garten-Bosse) und  Förster Ulrich Bosse pflanzen in Anwesenheit der Deutschen Baumkönigin diese Eiche. (11.11.2014, Foto: R. Boehm)
(Harz Kurier 14.11.2014)