Villen auf Eulingswiese

Eulingswiese 1-2 (ca. 1915)

Villen auf Eulingswiese

Diesem "Situationsplan zur Villenzeichnung des Herrn Otte Breme, Hier" (StaBS XII,m,15 / 1901-1909, "Besiedelungs- und Fluchtlinienangelegenheiten Pfaffenberg Euling") verdanken wir u.a. diesen Überblick auf den Grundbesitz der Witwe Euling. 

Zur Orientierung:

Ganz links trennt der "Weg von unten nach Eulings Wiese" (heute Pfaffenberg) den linksseitigen Stadtforst von der rechtsseitigen projektierten Bebauungsfläche. Mittig durchschneidet der "Wa(l)d Weg auf der Höhe " (der heutige Ahornweg) die "Erbhaie" in einen nördlichen  und südlichen Teil. Im Knotenpunkt liegt die Ursache für diese Karte, nähmlich der geplante Neubau der "Villa Otto Breme" (die spätere "Villa Waldheim"; alte Adresse Erbhai 1, heute Ahornweg 13). Die angedeuteten schrägen Verbindungswege sind nicht umgesetzt worden!

Die Entstehungszeit dieser Zeichnung läßt sich auf 1901 datieren (unten links: Villa von der Goltz erbaut 1899, Villa Schulze erbaut 1900). Auf "Eulings-Wiese" steht bisher nur das 1890 vom Gerbereibesitzer Adolf Euling eröffnete Kaffee-Restaurant (heutige Eulingswiese 1).

Berghotel Eulingswiese (Eulingswiese 1)

GUSS von "Euling`s Wiese",    Hotel & Pension. SACHSA a/H.

(1891 circa, AK gelaufen 1895: Slg. R. Boehm A 1, diese Ak habe ich auch gesehen: 1893)


Adolf Euling eröffnet Berghotel Eulingswiese am 18. Juni 1890.

Am 18. Januar 1893 erwirbt die Witwe Fridericke Mügge das Anwesen und führt eine erste Vergrößerung duch.
Ein kurzes Intermezzo gibt dann der Besitzer C. F. Lehne.