Villa Margarethe und Villa Marga

Steinaer Straße 45 und 49

Villa Margarethe, erbaut 1905 

Steinaer Straße 45 (ehedem Steinaer Str. 15)

(1916, AK: Slg. R. Boehm)


Wer Form und Anstand in Bad Sachsa wahren wollte und etwas auf sich hielt, baute ein Haus mit Wintergarten und Türmchen, ließ sich mit diesem Haus ablichten und verschickte Neujahrsgrüße; wie mit dieser Foto-Ansichtskarte in 1916:
Bad Sachsa 3.I.16
Liebes Frl. Enke.
Mein Mann & ich senden Ihnen und Ihren lieben Eltern viel Glückwünsche fürs neue Jahr verbunden mit den besten Grüßen
Ihre Marg. Tietze u. Mann.

"Baujahr 1905, 1.575 qm, Wohnfläche 280 qm, 10 Zimmer, voll unterkellert. Villa mit Walmdach, Turmdach mit vielen Schmuckdetails in Holz. Keller in Naturstein mit 60 cm Außenwänden und preußischen Kappendecken. Erd- und Obergeschoß in Fachwerk mit Ausmauerung und Holzbehang. Aufwendig durchsaniert in 2012 ."
(so kann man es einer Immobilien-Anzeige der Firma Spillner 1917 entnehmen).
Das prächtige Anwesen des Dr. phil. Max Tietze und seiner Gattin Margarethe ging Anfang der 1930er Jahre in das Eigentum des Dr. Griepentrog und seiner Frau Helene über. Ewald Griepentrog hat der Stadt Bad Sachsa von 1922 bis 1934 sowie von 1946 bis zu seinem freiwilligen Rücktritt als Bürgermeister gedient.

Villa Marga, erbaut 1886

Steinaer Straße 49 (ehedem Steinaer Str. 21 und zur Bauzeit vermutlich "Haus Nr. 311", Ansicht von der Talstraße)

(1912, A: Slg. R. Boehm 864)

Auch bei dieser Villa, bereits 1886 erbaut (der Hinweis auf das Baujahr ist in einem Eckquader im Sockelmauerwerk des Eckturmes an der Südseite zu entdecken), dürfen natürlich weder Wintergarten noch Türmchen fehlen! Wer Erbauer dieses stattlichen Anwesens war, bleibt vorläufig im Dunkeln. "Als ausführende Firma ist das damals in Sachsa führende Baugeschäft Kälz anzunehmen" (Fritz Reinboth: Von der Huwe`schen Töchterschule zum Haus Kulenkampf 1886-1986", Braunschweig 2008). "Oberlehrer Huwe hatte zu Ostern 1897 in diesem Gebäude eine HÖHERE TÖCHTERSCHULE eröffnet. Hauptamtlich war Huwe an der 1891 eröffneten Realschule von Dr. Wilbrand Rhotert angestellt... Ende des Jahres 1900 bot Huwe seine Höhere Tochterschule  in Zeitungsinseraten zum Verkauf an" und fand mit Fräulein Amalie Potthoff eine junge Lehrerin als Käuferin. "Offenbar war sie eine tatkräftige, wirklich emanzipierte Frau, denn es war damals noch gar nicht so lange her, daß Frauen überhaupt im höheren Schuldienst tätig sein durften. In ihren Erinnerungen, VOM ZAUBER EINER KLEINEN STADT erzählt Amalie Potthoff (S. 10):  So reiste ich in den Weihnachtsferien in den Harz und kam in eine wundervolle Winterpracht, wie ich sie bis dahin nicht gesehen hatte. Ich kam aus dem Getriebe mud der Unruhe der Industriestadt, der Kohlengruben und Fabrikschornsteine. Nun sah ich die dunklen Tannen im weißen Kleid, ich empfand die tiefe Stille und Unberührtheit der Gärten und Felder, des ganzen Ortes. Der Oberlehrer, mit dem ich verhandelte, erzählte, daß seine beiden Töchter den Dezember hindurch täglich auf dem Rodel gewesen seien, die größere auf dem den Ort krönenden Ravensberg. Ich kaufte die Schule, die allerdings nur von achtzehn Schülerinnen besucht war, aber sie war in einem geräumigen Haus, in dem ich eine große Wohnung hinzumieten konnte. Meine Eltern, die im Ruhestand lebten, und meine Schwestern zogen mit. Bis dahin war die Schule von einem Oberlehrer  der Realschule geleitet worden; die Doppelarbeit wurde ihm zuviel.". Im April 1901 erfolgte die Eröffnung der Höheren Privat-Mädchenschule. Allerdings erwarben die Geschwister Potthoff bereits 1904 die unterhalb in der Talstr. 7 gelegene Villa und verlegten den Schulbetireb. In der Steinaer Str. 49 eröffnete im Folgejahr "Dr. Härtels Pädagogium" als Realschule mit angeschlossenem Internat, welches nach ebenfalls nur kurzer Zeit in das Ostertal verlegt wurde.
1910 (spätestens 1912) kam die Villa nun in die Hände der Pensionsinhaberin Margarete Genz, die ein altes Klische einer Ansichtskarte mit der Aufschrift "Dr. Härtels Pädagogium" und dem Werbeschild am Balkon "Pädagogium Bad Sachsa" umnutzte zu nunmehr ihrer "Villa Marga" (siehe die Ansicht oben), einer "Fremden-Pension I. Ranges - VILLA MARGA - auch Winter offen, herrlich gelegen, dicht am Walde, gr. schattiger Garten bietet Erholungsbedürftigen angenehmen Aufenthalt, auch für Alleinstehende, da vollst. Familienanschluß, nicht einsam. Vorzügliche Verpflegung, sehr gute Betten, frdl. Zimmer, Zentralheizung, elektr. Licht, Wasserspülung. Volle Pension von 4 bis 6 Mk. pro Tag. Dauerpension billig von 3 Monaten an. Empfolen durch den Offizier-Verein. Prospekte frei durch Frau MARGARETE GENZ." (Badeprospekt Bad Sachsa, 1913)
 


Die "Puddingschule", oh! Verzeiung!: die Haushaltungsschule Arthur von Steinmetz, Erna von Knobelsdorff, erbaut 1886

Steinaer Straße 49 (ehedem Steinaer Str. 21, Ansicht von der Steinaer Straße) 

(AK: Slg. R. Boehm 173)

So vielversprechend diese Anzeige im "Badeprospekt" von 1913 auch klang, bereits in den Kriegsjahren, 1916 mieten sich Arthur von Steinmetz und Erna von Knobelsdorff (Nichte des Ersteren) ein, um wieder ein Töchterheim verbunden mit einer Koch- und Haushaltungsschule zu betreiben (StABS 1.29.4) unter dem Namen "Töchterheim Elisabeth" (StABS I.26.2). Die im Volksmund despektierlich "Puddingschule" genannte Einrichtung wurde ihrem Ruf nicht gerecht, denn es war eine durchaus ansprechende gute Ausbildung, die verabreicht wurde. -
Auch hier wurde nochmals das alte Klischee der Ansichtskarte aus dem ersten Jahrzehnt ein wenig überarbeitet (die Bezeichnung am Balkon wurde geschwärzt und der Erker am rechten Rand entfernt). In den Folgejahren (so z.B. 1929) heißt es in einem Hausprospekt: "Staatlich anerkannte Haushaltungsschule mit Töchterheim. Jahres- und Sonderkurse, Erholungsmöglichkeit.". Die "Haushaltungsschule v. Knobelsdorff" ist als solche zuletzt 1941 belegt (Amtliches Fernsprechbuch 1941) und stellte den Betrieb wohl während des Krieges ein. Inhaber war der Major Arved von Knobelsdorff, als Leiter fungierten der Hauptmann Manfred von Knobelsdorff sowie S. von Helldorff (nach dem Kriege: Bismarckstr. 29!)
"Seit 1950 hatte das Pädagogium ein Stockwerk des Hauses VON KNOBELSDORFF als Sextanerheim gemietet. Besitzer war jetzt der Polizeimajor a. D. Arwed von Knobelsdorff. Damit begann erstmals seit dem Auszug von Dr. Härtel wieder eine Verbindung des Hauses mit dem Pädagogium, die bis 1986 bestand." (Fritz Reinboth, a.a.O., S. 15). "Im Oktober 1986 wurde Frau von Hirthum, eine Niederländerin, als neue Besitzerin ins Grundbuch eingetragen. Aus dem Haus Kuhlenkampff (so die Bezeichnung seit des Erwerbes durch die Familie Kuhlenkampf in 1953) wurde nun ein Altenheim mit vegetarischer Verpflegung; dazu wurden Naßzellen und Toiletten eingebaut. ...So wechselte die Immobilie schon im November 1988 wieder den Besitzer. Ein Bäckermeister aus Osterode erwarb das Haus und richtete darin Mietwohnungen ein." (Fritz Reinboth, ebenda)  Heute der Jahrtausendwende hoffen die Anwohner der Steinaer Straße, und nicht nur diese, darauf, daß dieses prächtige Haus wieder bessere Zeiten sehen möge.

Villa Frind, 1885 erbaut

Lindenstr. 6 (heute: Hindenburgstr. 6)

(1885, Bauzeichnung: StABS)


Die Geschwister Frind stellen am 5. October 1885 das "Gesuch um Ertheilung eines Bau= consenses" in der damaligen Lindenstraße mit den Worten: "Erlauben uns Wohllöbliche Polizeibehörde die ergebene Anzeige zu machen, daß wir auf unserem neu erworbe-nen Bauplatz auf der Gemeinde (später Lindenstraße, heute Hindenburgstraße) eine Villa bauen wollen.
Die Größe und Dimension ist aus anliegender Zeichnung und Situationsplan ersichtlich.
Der Neubau soll in Holzwerk und mit gutem Brandstein ausgefertigt werden, das Dach soll mit Falzziegel und die russ. Röhren
(Schornstein) mit Brandsteinen ausgeführt werden. 
Bitte unser Wohllöbliche Polizei=Behörde um gütige Ertheilung..." (StABS).


Bereits 1887 wird eine Veranda gebaut und weitere 6 Jahre später wird ein "Abortanbau" über 2 Etagen ausgeführt (wie das Geschäft bis dahin erledigt wurde, wird durch die Akten des Stadtarchivs nicht beantwortet), ab 1927 gibt es "Spülklosetts"! Seit 1905 spätestens empfehlen die Geschwister Frind ihre Wohnungen (s.o., 1. W. Falk/Rüsteberg: Führer durch Bad Sachsa, 1905), 2. um 1930) "dicht am Walde und in unmittelbarer Nähe des Schützenhauses (der guten Verwandschaft gehörig!), mit großem Garten." Mitte der 1920er wird von den Geschwistern nur noch Frau Otti Frind, geb. Matthiessen auffällig, die ihr Fremdenheim mit den Worten bewirbt: "Bevorzugte Lage direkt am Kurpark. Vorzügliche Verpflegung, gute Zimmer, mäßige Preise." Ab wohl 1930, nach einem Auf- und Erweiterungsbau über der Veranda, einem Balkon wird das "Fremdenheim Frind" beschrieben als: "Haus in der Sonne. Am Kurpark u. Wald. Vorzügl. Verpflegung. Auf Wunsch jede Diätküche. Bad, eigenes Luft- u. Sonnenbad. Bestens empfolen." So konnten die Sommerfrischler, die nur die durch Kohleheizung geschwängerte Luft gewöhnt waren, nun auch in diesem Haus im Wintergarten und auf dem Balkon - im Garten sowieso - in bester Luft baden und sich erholen.

Villa Frind 

Lindenstr. 6 (heute: Hindenburgstr. 6)

(1904, AK, Slg. R. Boehm A 256)


1932 geben Pfarrer i.R. Carl Schulze-Noelle sowie Otti Schulze-Noelle, geb. Matthiessen ihre Vermählung bekannt (BSN 07.01.1932) und in den Folgejahren betreiben sie hier eine Pension mit 21 Betten. Zuletzt wird "Pension O. Frind, Frau Schulze=Noelle" 1949 in einem Prospekt beworben. Nach rund einem halben Jahrhundert touristischer Arbeit zieht sie sich kurz darauf aus dem Berufsleben zurück und verpachtet wesentliche Teile des Hauses an das Ärztepaar Frau Dr. med. Jäger (Fachärztin für Hautkrankheiten) und deren Ehemann Dr. med. Jäger (Zahnarzt, Facharzt für Mundkrankheiten). Wohl 1953 verstarb die Pastorenwitwe und vermachte die Pension der Stadt Bad Sachsa, die dieses Haus als Nebenstelle des Rathauses, als Kurverwal-tung und später als Bibliothek und städt-isches Museum (seit 1981) nutzte.

Zweifamilienhaus für Otto Kaiser, 1932/1933 erbaut

Steinaer Str. 6

(1932, Bauzeichnung: Kopie Slg. R. Boehm, erhalten in 2020 von Heidi Heimann)


Dem Maurermeister Otto Kaiser verdankt Bad Sachsa einen großen Teil seiner schönsten Villen, insbesondere auf dem Pfaffenberg. Hier eines seiner "späteren" Werke (verstorben 16.07.1934), bezeichnet als "Zeichnung zum Bau eines Zweifamilienhauses für Herrn Maurermeister Otto Kaiser in Bad-Sachsa". Der Maurermeister ist sich treu geblieben und baut weiter selbstbewußt auf eigene Rechnung, um die jeweilige Villa dann später der werten Kundschaft anzubieten.


Steinaer Str. 6

(1932, Bauzeichnung: Kopie Slg. R. Boehm, erhalten in 2020 von Heidi Heimann)


Verändert hatte sich allerdings die Umwelt und damit auch die Kundschaft; Inflation und die Wirtschaftskrise 1929 hatten ihre Spuren in der Welt und in Bad Sachsa hinterlassen. Außerdem fanden die "Reichen und Schönen" auch bsplw. die Schweiz und Seereisen ganz schön und hatten ihr Augenmerk von Sachsa ein wenig abgewendet. Deshalb wurden hier  viele große Villen, bis dahin privat genutzt, zu "Pudingschulen", Pensionaten und Kurheimen umfunktioniert. 
Aber auch Materialien, Stile und Funktionen änderten sich in dieser Zeit: Das, teilweise verspielte, Sicht-Fachwerk spielte keine Rolle mehr und verschwandt zugunsten des verputzten Mauerwerks genauso wie die offenen Wintergärten (die Genesung an/in bester Sachsaer Luft stand nicht mehr im Vordergrund), Fenster werden mehr schmal hochkant ausgeführt, auf teuren "Schnickschnack" wurde von da an verzichtet: die Zeit der typischen Sachsaer Türmchen ist beim Neubau endgültig vorbei! (siehe auch  insbesondere die Häuser Otto Kaiser-Weg 5 bis 7).

Steinaer Str. 6

(1958, Foto: Slg. R. Boehm; direkt nach dem Eigentumswechsel  in 1958 fotografiert der stolze neue Eigner sein Anwesen!).

Auch der seit 1929 in Sachsa tätige Architekt Josef Gremm aus dem Hause Albinmüller (in leitender Position an der Künstlerkolonie Darmstadt-Mathildenhöhe seit 1908 tätig) brachte ein neues Denken in die Sachsaer Architekturgeschichte mit der Ausführung des Umbaus der "Amerikanischen Villa" des Geschäftsmannes Max Pahlke am Waldsaumweg 20 (siehe dort) wie auch des Baus seines Privathauses Glaseberg 2 (siehe dort).

Bauplan des Baugeschäfts Otto Kaiser. 1933/1934 erbaut

Otto Kaiser-Weg 5, 6 und 7,

(1931, Bauzeichnung: Kopie Slg. R. Boehm, entnommen Hans-Jürgen Liebau auf facebook 24.11.2018)


Diese Häuser, noch von Otto Kaiser selbst entworfen, wurden von seiner Ehefrau Anna Kaiser nach dessen Tod in 1933 auf 1934 verwirklicht.

Glaseberg 2, circa 1932 erbaut

(2017, Foto: R. Boehm)

Erbaut durch Josef Gremm für private Zwecke.

Waldsaumweg 20, erbaut 1905/Umbau 1930

(1930/1931, Foto: Slg. R. Boehm)

Umbau der damaligen Villa Wegener durch den Architekten Josef Gremm im Auftrage Albinmüllers für Max Pahlke zur sog. "Amerikanischen Villa". (Hier nur zum Vergleich; siehe die Spezialseite unter Villen).

Steinaer Str. 29, erbaut 1932

(1930/1931, Bauakte Stadt Bad Sachsa)

Dieser "Bau eines Landhauses für den Prokuristen Ernst Krause (Leuna) durch den Architekten Baurat Karl Barth" ist ein weiterer Beleg für das neue Bauen in Bad Sachsa. Ein spannendes Haus, welches erst vor kurzem in 2020 einen neuen Liebhaber gefunden hat, der sich mit den Spezialitäten und Eigenarten auseinandersetzt. In Bad Sachsa verwirklichte Barth ausserdem für Dr. Mittendorf dessen Haus in der Schillerstraße 33.

Steinaer Str. 29, erbaut 1932

(Bad Sachsaer Nachrichten 20.02.1932)

(Hier nur zum Vergleich; siehe die Spezialseite unter Villen).

Villa Daheim

Ehedem Groschenplan 271 - heute Poststraße 6 

Bauunternehmer Karl Heidecke 

"Entstehung neuer Etablissements.., 1883-1910, StABS I.qu.25)

Diesem "Situationsplan von den Etablissements des Lieutnant a.D. Freiherrn v. Strombeck und des Bauunternehmes Karl Heidecke hier" ist in rot die jeweilige projektierte Villa zu entnehmen. Die erwähnten Straßenbezeichnungen sind v.l.n.r. die "Kirchstraße", "Hinter den Höfen" (heute Ringstraße), "nach Tettenborn" (Schillerstraße), "nach Steina" (Steinaer Straße), unbezeichnet (Talstraße), "Mühlgraben" und der "Groschenplan" (Poststraße). In schwarz sind die Häuser "Baumgärtel" (Baujahr ca. 1890, Steinaer Str. 1, Vorgänger des Art Deco-Gebäudes), "v. Hahn" (Poststr. 4) und "Conventes" (ab ca. 1900 Deibel, heute Rathaus).

"Peter"

("Verkauf städt. Grundstücke" etc., 1905ff, Anlage eines Teiches, StABS I.r.9) 


Der "Mühlgraben" teilt das Deibel`sche Gelände ("Anlage eines Teiches") und das mit "Peter" bezeichnete Grundstück in dieser Zeichnung von 1905 ff. Diese Zeichnung wird die Basis gewesen sein für Stadarchivar Günter König, das Foto rechts mit "Villa der Familie Peter" zu beschreiben; allerdings ist das Baujahr noch zu ermitteln.


"Villa der Familie Peter am Postplatz, seit 1938 Stadtsparkasse. Hier zwischen 1895 und 1900."

(Günter König: Bad Sachsa, Vom Bauernstädtchen zum Kurort, Horb am Neckar, 1988, ISBN 3-89264-233-8. S. 30) 

"Villa Daheim" heißt es rechts unter den Giebelfenstern. Besonders hervorzuheben bzgl. der Bauweise sind bei diesem Gebäude die atypische komplette Verschieferung, so daß das Fachwerk lediglich bei den Balkonen sichtbar ist und die bleigefaßten Gläser der Balkone, die hier per sé nicht als Wintergarten zum Luftkuren gedacht sind!


"Umbau des früher Dr. Stöhr gehörigen Wohnhauses zur Stadt-Sparkasse, in Bad Sachsa, Poststr. No. 6" in 1938

(Günter König: Bad Sachsa, Vom Bauernstädtchen zum Kurort, Horb am Neckar, 1988, ISBN 3-89264-233-8. S. 30) 

Eine Spielart der "Neuen Sachlichkeit" vermischt mit Art Deco-Elementen wird den Architekten Robert Kälz bewogen haben, diesen Entwurf für die Auftraggeber, die Stadt-Sparkasse Bad Sachsa, zu entwickeln und umzusetzen.

"Städtische Sparkasse" und Rodelkorso, wohl 1950

(Foto, Familie Leimcke, Postraße 4) 

Die Sparkasse bleibt modern und wird sicherlich auch diesen Rodelkorso-Umzug von (vermutlich) 1950 unterstützt haben!
Im Bilde ist der Festwagen des Wintersportvereins WSV Bad Sachsa.


Unsere "Sparkasse", ca. 1968

(Foto, Slg. R. Boehm) 

Die Wintergärten linker Hand des Gebäudes mußten den Erweiterungen des Sparkassengeschäfts weichen und der Eingangsbereich wurde aus selben Gründen neu rechter Hand gestaltet.

Villa Engel

Hindenburgstraße 9 

Villa Engel 

(in Bearbeitung: Der Oberlehrer Ehrensberger, vermutlich am Pädagogium tätig, schreibt am 18.03.1904 an seinen Vetter Reinhard Ehrensberger, der am INSTITUT DR. WILDT in Nordhausen in der damaligen Osterstraße, heute Alexander Puschkin-Straße, erreichbar ist.)

In Bearbeitung

"Peter"

() 


In Bearbeitung.


Villa Gudden

Roodstraße 3 

FREMDENHEIM Bergschlößchen, Geschwister Haasdorf, Roostraße 3, Aufgang Bismarckstraße 

(in Bearbeitung: Flyer um 1960, Seite 1 + 4)

In Bearbeitung

FREMDENHEIM Bergschlößchen, Geschwister Haasdorf, Roostraße 3, Aufgang Bismarckstraße 

(in Bearbeitung: Flyer um 1960, Seite 2 + 3)

In Bearbeitung